Rückblick auf den 4. Automatisierungstag
4. Automatisierungstag
Rückblick auf eine erfolgreiche Netzwerkveranstaltung des NaGeB
Vorabendveranstaltung im ttz Bremerhaven








Unser Mitglied Karsten Klepper von der Klepper Markenberatung lädt am 03. März 2026 zu einem kostenfreien Markenwebinar ein. Im Fokus steht die Frage, wie Unternehmensmarken gezielt aufgebaut und so gesteuert werden können, dass sie langfristig Stabilität, Orientierung und Wachstum sichern.
Das Webinar richtet sich an Inhaber, Gesellschafter und die NextGen von Familienunternehmen, die ihre Marke strategisch weiterentwickeln und zukunftsfähig aufstellen wollen. Vermittelt werden praxisnahe Impulse und klare Denkanstöße, die sich direkt auf die eigene Unternehmensrealität übertragen lassen.
Das Angebot wird über die FUN Akademie kostenfrei bereitgestellt und steht auch NaGeB-Mitgliedern offen.
Das Thema strategische Markenführung ist gerade für mittelständische und familiengeführte Unternehmen von hoher Relevanz. In Zeiten von wachsendem Wettbewerbsdruck, steigender Austauschbarkeit von Produkten und zunehmender regulatorischer Komplexität gewinnt die klare Positionierung eines Unternehmens weiter an Bedeutung. Eine konsistent geführte Marke kann dabei Orientierung geben – intern wie extern – und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.
Das Webinar gibt Einblicke, wie Markenführung jenseits von Logo und Werbekampagne verstanden werden kann: als strategisches Führungsinstrument, das Kultur, Kommunikation und Marktauftritt verbindet. Dabei stehen konkrete Hebel und erprobte Vorgehensweisen im Mittelpunkt.
Dienstag, 03. März 2026 | 17:00 Uhr
Der NaGeB-Stammtisch geht in die fünfte Runde und findet erstmals in Bremerhaven statt. Mit dem dort ansässigen first, dem Food Innovation & Research Space des ttz Bremerhaven, steht ein Veranstaltungsort im Mittelpunkt, der die lokale Forschungs- und Innovationsinfrastruktur in besonderem Maße repräsentiert.
Inhalte des Abends
Der Stammtisch lebt vom offenen Austausch in kleiner Runde und bietet Raum für Kontaktpflege, Diskussion und neue Impulse. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit Ihnen im first.
Datum: 26. Februar 2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
first – Am Baggerloch 3, 27572 Bremerhaven
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Der NaGeB lädt zum 4. Automatisierungstag in den Fischbahnhof Bremerhaven ein. Der Einsatz von KI in der Lebensmittelproduktion steht im Mittelpunkt der bereits zum vierten Mal in Folge stattfindenden Fachtagung. Namhafte Referenten aus spezialisierten Unternehmen wie u.a. Siemens, OEE-Institute, Coldsense, Buhlmann, tagaia und Neura werden sich aus verschiedenen Perspektiven der Fragestellung widmen, in welcher Form KI die Lebensmittelproduktion verändern und sogar revolutionieren wird. Dabei geht es unter anderem darum, wie KI-gestützte Systeme die Produktqualität in Echtzeit überwachen, Produktionsabläufe optimieren, Stillstandzeiten minimieren und den Energieverbrauch reduzieren können – Benefits, die zu einer nachhaltigeren Produktion und geringeren Kosten führen. Neben den überzeugenden Vorteilen werden auch die potenziellen Risiken thematisiert – der Schutz sensibler Daten, die Integration in bestehende Systeme und die Akzeptanz der Mitarbeitenden beispielsweise sind Herausforderungen, die mitgedacht werden müssen.
Datum: 26. März 2026
Uhrzeit: 9:00 – 17:00 Uhr
Fischbahnhof Bremerhaven, Am Schaufenster 6, 27572 Bremerhaven
Die Veranstaltung beginnt mit einem Get-together am Vorabend (25.03.) im ttz und bietet neben dem offiziellen Programm an beiden Tagen die Möglichkeit zum intensiven Netzwerken und zum fachlichen Austausch. Separate Anmeldung erforderlich.
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Bremen, 06.02.2026 – Das Streikrecht ist ein Grundpfeiler der Tarifautonomie und der sozialen Marktwirtschaft. Gleichzeitig haben sich Reichweite und Auswirkungen von Arbeitskämpfen erheblich verändert. Der NaGeB e.V. ruft zu einer sachlichen, gesellschaftlichen Debatte darüber auf, wie berechtigte Interessenvertretung, Verhältnismäßigkeit und Verantwortung gegenüber Sicherheit und Versorgung miteinander in Einklang gebracht werden können.
Das Streikrecht ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Tarifautonomie und Ausdruck gelebter Sozialpartnerschaft. Es ermöglicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ihre Interessen wirksam zu vertreten, und ist fest im Selbstverständnis der sozialen Marktwirtschaft verankert. An dieser grundsätzlichen Bedeutung besteht kein Zweifel. Gleichzeitig finden Arbeitskämpfe heute in einem Umfeld statt, in dem ihre Auswirkungen eine neue Dimension erreicht haben. Globalisierte Lieferketten, verdichtete Verkehrsströme und sensible Versorgungsstrukturen führen dazu, dass Streiks längst nicht mehr nur die Tarifparteien betreffen. Ihre Folgen sind zunehmend im Alltag unbeteiligter Dritter spürbar.
Besonders deutlich zeigt sich dies bei Arbeitskampfmaßnahmen in sicherheitsrelevanten Bereichen. Streiks im Räum- und Entsorgungswesen können unmittelbar Risiken für Leib und Leben nach sich ziehen. Nicht geräumte Straßen, liegengebliebene Fahrzeuge oder eingeschränkte Einsatzmöglichkeiten erhöhen die Gefährdung für Verkehrsteilnehmer ebenso wie für Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und Polizei, die unter erschwerten Bedingungen arbeiten müssen. Auch Blockaden von Hauptverkehrsadern oder logistischen Knotenpunkten haben weitreichende Folgen. Insbesondere bei widrigen Witterungsverhältnissen entstehen erhebliche Zusatzbelastungen für Berufskraftfahrer. Verlängerte Standzeiten, verpasste Anlieferfenster und die vollständige Ausschöpfung gesetzlicher Lenk- und Ruhezeiten machen Arbeitstage kaum noch planbar. Wenn Fahrerinnen und Fahrer erst Stunden später als vorgesehen nach Hause kommen, betrifft das nicht nur betriebliche Abläufe, sondern auch Familien, Partnerschaften und das private Leben.
Vor diesem Hintergrund stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wann bleibt ein Streik ein legitimes Mittel der Interessenvertretung und ab welchem Punkt wird der ausgeübte Druck so umfassend, dass faktisch kein echter Entscheidungsspielraum mehr verbleibt. Dort, wo Arbeitskämpfe Sicherheit, Versorgung und das Leben unbeteiligter Menschen spürbar beeinträchtigen, verschwimmen die Grenzen zwischen notwendiger Durchsetzungskraft und gesellschaftlichem Zwang. „Ein starkes Streikrecht braucht Durchsetzungskraft, aber es braucht ebenso Verantwortung. Wenn Arbeitskämpfe beginnen, Sicherheit und Versorgung unbeteiligter Menschen spürbar zu gefährden, müssen wir als Gesellschaft darüber sprechen, wo Augenmaß notwendig ist“, sagt Mirko Oeltermann, Vorstandsvorsitzender NaGeB e.V.
Der NaGeB e.V. versteht sich als Stimme derjenigen Branchen, die in besonderer Weise Verantwortung für Funktion, Sicherheit und Stabilität gesellschaftlicher Infrastrukturen tragen. Vor diesem Hintergrund stellt der Verband diese Fragen ausdrücklich nicht, um das Streikrecht infrage zu stellen, sondern um eine sachliche Debatte über Verhältnismäßigkeit, Verantwortung und differenzierte Lösungen anzustoßen. Ein starkes Streikrecht lebt von seiner gesellschaftlichen Akzeptanz. Diese setzt voraus, dass berechtigte Interessen mit Augenmaß durchgesetzt werden und die Auswirkungen auf Sicherheit, Versorgung und das Leben unbeteiligter Menschen mit bedacht werden. Darüber nachzudenken, hält der NaGeB e.V. für notwendig
Ab 2026 tritt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR in Kraft. Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, welche konkreten Anforderungen damit verbunden sind und ob eigener Handlungsbedarf besteht.
In einem kompakten Onlinevortrag ordnet unser Mitglied TILISCO die PPWR ein und gibt einen strukturierten Überblick über Inhalte, Pflichten und Zeitachsen – verständlich und praxisnah.
Inhalte des Vortrags:
Weitere Informationen und zur Anmeldung
Die Veranstaltung ist für NaGeB-Mitglieder kostenfrei.
Am 29. Januar 2026 sind wir mit unserem Stammtisch zu Gast bei der Sonnentracht GmbH.
karin Lang, Geschäftsführerin von Sonnentracht und Vorstandsmitglied des NaGeB e. V., stellt das Unternehmen und die Location vor und gibt Einblicke in aktuelle Themen aus Praxis und Netzwerk.
Der Stammtisch steht wie gewohnt für offenen Austausch, persönliches Netzwerken und kurze inhaltliche Impulse in entspannter Atmosphäre. Unternehmen, Entscheider, Wissenschaft und weitere Akteure der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft kommen gezielt ins Gespräch, knüpfen neue Kontakte und vertiefen bestehende Verbindungen. Ergänzt wird der Abend durch ein kurzes Feedback zum Kick-off der Plattform Food Land Bremen sowie einen Ausblick auf mögliche Anknüpfungspunkte mit der Stiftung NordWest Natur.
Donnerstag, 29. Januar 2026
Beginn 18:00 Uhr
Sonnentracht GmbH, Auf dem Dreieck 1, 28197 Bremen
Snacks und Getränke sind vorhanden.
Treffpunkt ist der Shop von Sonnentracht und ein pünktliches Erscheinen ist daher erwünscht . Nachzügler können unten am Seiteneingang klingeln (Sonnenlounge).
Parkmöglichkeiten befinden sich in der näheren Umgebung sowie vor den Hallen von Sonnentracht.
Anmeldung: https://gstoo.de/NaGeBStammtischJanuar26
Wir begrüßen Denise Dogan herzlich als neue Schatzmeisterin des NaGeB e. V. und freuen uns, mit ihr eine erfahrene und engagierte Fachfrau für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewonnen zu haben. „Brem ist mein Zuhause, hier möchte ich unterstützen.“ Mit diesem persönlichen Leitgedanken bringt sich Denise Dogan nun aktiv in die Gemeinschaftsarbeit des NaGeB ein.
Im Tagesgeschäft berät sie unter anderem bei Themen wie Salmonellen in der Teewurst, fehlerhaften Chargen oder anderen Risiken entlang der Lieferkette. Denn mit solchen Fällen kennt sich Denise Dogan bestens aus. Unsere neue Schatzmeisterin kommt aus dem Hause NW Assekuranz und ist seit zwanzig Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Ihr Hintergrund liegt in der Industriehaftpflichtversicherung. Früh erkannte sie, dass Unternehmen den Austausch mit einem Risikoberater auf Augenhöhe bevorzugen, der die Lebensmittelbranche versteht und ihre Sprache spricht.
So hat sich Denise Dogan auf diese Branche spezialisiert und kann zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der NW Assekuranz, einem Unternehmen der Lampe & Schwartze Group, eine praxisnahe Risikoberatung sowie maßgeschneiderte Versicherungslösungen für Lebensmittelproduzenten und -händler anbieten.
Der Bremer Verband der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft, NaGeB e.V., begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages, die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie dauerhaft auf sieben Prozent zu senken.
„Diese Entscheidung ist ein wichtiges positives Signal für unsere Branche, die seit längerer Zeit unter steigenden Kosten, strukturellen Veränderungen und erheblichem Personalmangel steht“, erklärt Mirko Oeltermann, Vorsitzender der NaGeB e.V.
Als Verband, der Unternehmen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfung vertritt, betont die NaGeB die breite Wirkung der Entscheidung. Die Senkung stärkt nicht nur Betriebe der Gastronomie, sondern auch die Unternehmen, die sie täglich beliefern. Dazu zählen Lebensmittelhersteller, Großhandel, landwirtschaftliche Betriebe, Logistikunternehmen, Bäckereien und zahlreiche handwerkliche Produzenten. „Viele unserer Mitgliedsunternehmen profitieren unmittelbar von stabileren Absatzmärkten. Eine verlässliche Gastronomie führt zu mehr Planungssicherheit und fördert Investitionen und Beschäftigung“, so Oeltermann weiter.
Darüber hinaus hebt die NaGeB die gesellschaftliche Bedeutung der Gastronomie hervor. Restaurants, Cafés, Kantinen und Bäckereien sind Orte des täglichen Miteinanders. Die reduzierte Mehrwertsteuer trägt dazu bei, diese Orte dauerhaft zu erhalten und Angebote bezahlbar zu halten.
Mit Blick auf aktuelle politische Debatten spricht sich der Verband für eine respektvolle und sachorientierte Kommunikation aus. „Wir beobachten mit Sorge Äußerungen, die Arbeitgeber pauschal abwerten. Wirtschaftliche Stabilität entsteht nur dort, wo Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam Verantwortung tragen. Diese Partnerschaft ist die Grundlage unserer Branche“, betont Oeltermann.
Der Verband sieht die Entscheidung des Bundestages als wichtigen Schritt zur Stärkung der Lebensmittel und Gastronomiewirtschaft und wird sich auch weiterhin für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen, die Wachstum, Beschäftigung und Innovationen fördern.
Am 20. November durften wir rund 100 Gäste zu unserer Netzwerkveranstaltung im Schuppen 1 in Bremen begrüßen. Die große Resonanz zeigt eindrucksvoll, wie hoch der Bedarf an Austausch, Orientierung und professioneller Markenarbeit in der Ernährungswirtschaft Bremens und Bremerhavens ist – und wie relevant solche Formate für die Weiterentwicklung der Branche bleiben.
Unter der Moderation unseres Vorsitzenden Mirko Oeltermann erhielten die Teilnehmenden zwei spannende Einblicke in erfolgreiche Markenführung aus der Praxis.
Florian Weins zeigte am Beispiel von fritz kola, wie konsequente Haltung seit 2003 zum Markenkern geworden ist und bewusst polarisieren kann.
Norbert Hegmann verdeutlichte, wie Tante Enso mit einem genossenschaftlichen Ansatz neue Perspektiven für die Nahversorgung eröffnet – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Peter Bossecker (bultmann. DESIGN WORKS), Karsten Klepper (Klepper Markenberatung) und Ulf Drechsel (BrandMerchand) unter der Leitung unseres stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Tanck strategische und operative Aspekte moderner Markenführung. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Herausforderungen und Chancen für Start-ups und kleinere Unternehmen.
Die vielfältige Zusammensetzung des Publikums – von NaGeB-Mitgliedern über Studierende der Hochschule Bremen und Hochschule Bremerhaven bis hin zu Vertreterinnen der Bremer Senatsbehörden und Medien – unterstreicht, welchen Mehrwert Vernetzung und Wissenstransfer für die regionale Ernährungswirtschaft haben.
Denn als Verband
stärken wir die Sichtbarkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Branche,
vernetzen Produzenten, Handel, Dienstleister und Agenturen aktiv miteinander,
und vertreten die Interessen der Ernährungswirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung.
Wir danken allen Beteiligten herzlich für einen Abend voller Austausch, Inspiration und neuer Perspektiven.
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